Ich schaue hin!

Begehbare Kunstinstallation zum Präventionstag

(Mitteilung des Fachbereichs Kunst vom 05.03.2026)

Anlässlich des Präventionstags am 4. März 2026 hat der Fachbereich Kunst eine besondere Ausstellung entwickelt: eine begehbare künstlerische Installation zum Thema Gewalt an Frauen. Unter dem Motto „Ich schaue hin“ setzen sich Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgänge künstlerisch mit einem sensiblen und gesellschaftlich wichtigen Thema auseinander.

Die Installation führt Besucherinnen und Besucher durch vier thematische Stationen, die unterschiedliche emotionale und gesellschaftliche Perspektiven sichtbar machen:

  1. Angst und Dunkelheit – Erfahrungen von Unsicherheit, Bedrohung und Schweigen
  2. Wut und Erwachen – das Erkennen von Ungerechtigkeit und der Wunsch nach Veränderung
  3. Hoffnung und Unterstützung – Solidarität, Hilfe und Zusammenhalt
  4. Heilung und Wissen: „Du bist nicht allein“ – Wege aus der Gewalt und die Bedeutung von Aufklärung

Die Arbeiten zeigen vielfältige künstlerische Ausdrucksformen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Durch die räumliche Gestaltung wird das Thema nicht nur betrachtet, sondern bewusst erlebt und reflektiert.

Die Konzeptidee, gestalterische Umsetzung und künstlerische Leitung der Installation lagen bei Julia Rahmen, Nici Schlüter und Kathrin Amann.

Am Präventionstag selbst nahmen zudem zwei Schülergruppen an Workshops teil, in denen sie sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema beschäftigten. Dabei wurden unter anderem Rollenspiele zum Thema Respekt entwickelt und anschließend präsentiert. Eine kreative Live-Aktion sowie eine abschließende Reflexionsphase rundeten den Projekttag ab und boten Raum für Austausch und persönliche Gedanken.

Der Fachbereich Kunst lädt alle Kolleginnen und Kollegen herzlich ein, die Installation gemeinsam mit weiteren Kursen und Klassen zu besuchen und die Ausstellung als Anlass für Gespräche und Reflexion zu nutzen.

Die Installation ist noch bis Freitag, den 13. März, zugänglich.

Der Fachbereich Kunst freut sich über zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

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